Blitzsymbole zeigen aktuelle Erfassungen von EUMETSAT Meteosat Third Generation Lightning Imager. Positionen sind ungefähr; Verzögerungen bei Anbieter und Anzeige schwanken. Hellgrün = neu, Rot = 1–6 Std., Grau = älter.
ABDECKUNG / DATEN
Was diese Karte abdeckt
Der Kartenausschnitt ist auf Dresden und das Umland im Bundesland Sachsen zentriert. Er zeigt die Blitze, die der optische Lightning Imager an Bord des Satelliten MTG-I1 aus dem All erfasst hat – meist wenige Minuten nach der Entladung. Der Dresdner Elbtalkessel und das nahe Erzgebirge führen zu ausgeprägten orografischen Konvektionsprozessen, die blitzreiche Gewitterzellen hervorbringen.
Die optische Satellitenerfassung registriert Wolke-Wolke- und Wolke-Boden-Blitze gemeinsam, ohne sie zu unterscheiden; die angezeigten Positionen sind Näherungswerte und keine vermessenen Einschlagsorte. Es ist eine Blitzkarte und kein Niederschlagsradar. Eine leere Karte garantiert nicht, dass kein Gewitter aufzieht, denn Gewitterzellen entwickeln sich rasch.
Sicherheitshinweis: Das Fehlen einer Markierung garantiert keine Sicherheit im Freien. Satellitenerfassungen können leichten Verzögerungen unterliegen und Gewitterzellen verlagern sich rasch.
DATENQUELLE
EUMETSAT Meteosat Third Generation Lightning Imager
Lightning Tracker ruft für den ausgewählten Bereich ausschließlich die angegebene Datenquelle ab – für maximale Datentransparenz.
Die Karte zeigt die neuesten von EUMETSAT Meteosat Third Generation Lightning Imager erfassten Blitzeinschläge und Entladungen. Sie aktualisiert sich automatisch bei geöffneter Seite; die Satellitendaten treffen mit einigen Minuten Verzögerung ein.
Was zeigt das Blitzradar für Dresden genau?
Es stellt die optisch vom Satelliten erfassten Blitzentladungen im Bereich Dresden dar. Es handelt sich um ein Blitzortungssystem und nicht um ein Niederschlagsradar oder eine Vorhersage des nächsten Einschlagsortes.
Ersetzt diese Karte amtliche Unwetterwarnungen?
Nein. Beachten Sie stets die amtlichen Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) (dwd.de) und die Hinweise der Katastrophenschutzbehörden. Bei Donner gilt die 30-30-Regel: Suchen Sie sofort Schutz in einem geschlossenen Gebäude oder Fahrzeug und warten Sie nach dem letzten Donner 30 Minuten, bevor Sie wieder ins Freie gehen.
Gibt es aktuell ein Gewitter in Dresden?
Sehen Sie sich das Blitzradar oben an. Es zeigt die Blitze, die der Satellit MTG-I1 (Lightning Imager) über Dresden und Umgebung erfasst hat – mit wenigen Minuten Verzögerung. Eine leere Karte bedeutet nur, dass zuletzt keine Entladungen erfasst wurden; eine neue Gewitterzelle kann sich jederzeit bilden.
Wann ist die Gewittergefahr in Dresden am größten?
Die Gewittersaison dauert im Dresdner Raum von Mai bis August, am aktivsten ist der Hochsommer. Ein großer Teil der Zellen bildet sich am Nachmittag über dem Erzgebirge und zieht anschließend in den Elbtalkessel hinein, weitere Systeme kommen aus Böhmen und aus Südwesten. Der Talkessel staut die Wärme, sodass Gewitter die Stadt häufig erst am Abend erreichen. Im Winterhalbjahr ist die Region praktisch blitzfrei, und die Karte bleibt dann über Wochen hinweg leer.
Wo finde ich amtliche Warnungen für Dresden?
Amtliche Wetter- und Unwetterwarnungen für Dresden und Sachsen gibt ausschließlich der Deutsche Wetterdienst heraus (dwd.de oder die App WarnWetter). Lightning Tracker warnt nicht amtlich, sondern benachrichtigt Sie, wenn ein Gewitter auf Ihren gespeicherten Ort zuzieht, und mit Premium auch, wenn Blitze in Ihrem Umkreis erfasst werden. Bei Donner gilt die 30-30-Regel: unverzüglich in ein festes Gebäude oder Auto.
Gewitter im gewählten Umkreis auf dem Smartphone überwachen.